Pagespeed der eigenen Webseite ermitteln

Nicht jeder kann etwas mit dem Begriff „Pagespeed“ anfangen. Zusammengefasst gibt er einfach nur an wie schnell die eigene Webseite ist. Also wie schnell sie von einem Besucher geladen werden kann. Was früher nicht besonders interessierte, ist heute für einen Webseitenbetreiber enorm wichtig. So verliert man bereits interessierte Besucher wenn die eigene Homepage um nur eine Sekunde zu langsam ist. Die meisten Internetuser kennen dieses Phänomen ganz besonders. Lädt eine Seite nicht gleich zufriedenstellend, so verlässt man diese und sucht sein Glück auf einer anderen Homepage.

Google gibt den Ton beim Pagespeed vor

Aus diesem Grund schaut Google ganz penibel auf die Geschwindigkeit, also den Pagespeed einer Seite. Lädt die Webseite zu langsam, so taucht diese nur weit hinten in den Google Suchergebnissen auf. Dies hat für den Betreiber der Seite natürlich einen großen Nachteil, wird er ja schließlich dann nicht mehr richtig gefunden und verliert somit Werbeeinnahmen.

Wert überprüfen

Nun ist nicht jeder Betreiber einer Seite im Internet ein IT-Profi und weiß  an welchen Stellschrauben er drehen muss um die Webseite schneller zu machen. Für dieses Problem gibt es aber diverse Seiten im Internet, die einem das Leben leichter machen. So gibt man auf diesen Seiten einfach die URL, also die Adresse zur eigenen Webseite an. Anschließend bekommt man eine Analyse, welche angibt wie schnell die eigenen Webseite ist und warum eventuell nicht.

Google PageSpeed Insights

Eine des bekanntesten Online Tools ist wohl das Insights von Google. Hier wird einem in drei Kategorien angezeigt was mit der Seite stimmt bzw. nicht stimmt. Grün sind die bestandenen Regeln, also dass was alles schon gut eingestellt ist. Gelb sind die Dinge, die man beheben sollte, also die Webseite sicherlich etwas schneller machen. Rot sind die Dinge, die unbedingt behoben werden sollten, also die momentan die Seite noch stark ausbremsen.

Besonders Vorteilhaft ist, dass allgemein auch beschrieben wird wie man diese „Probleme“ beheben kann. Das Tool von Google ist bereits derart bekannt, dass man die Fehler/Probleme auch im Internet suchen kann und erhält dann dutzende Anleitungen zur Problembehebung.

pagespeed-überprüfen-mit-google-insights

Pagespeed.de

Ein Online-Tool welches zwar keine Beschreibung zur Problembehandlung liefert, dafür aber „harte“ Fakten ist Pagespeed.de. Hier wird ein Score angezeigt, der natürlich so hoch wie möglich sein sollte. Dabei werden Fakten wie die Serveranbindung und die Ladegeschwindigkeit ermittelt. Außerdem wird auch angezeigt wie groß die Webseite ist und beispielsweise wie viele Bilder geladen werden. Hinter diesen Werten werden dann ebenfalls Scores vergeben. Beträgt der Wert hinter den Daten nur 3 von 10 (3/10), sollte man unbedingt schauen das man die Webseitengröße verringert. Diese Größe liegt dann meist an zu vielen und zu großen Bildern.

pagespeed-überprüfen-mit-pagespeed.de

Pingdom

Das wohl bekannteste und professionellste Online-Tool ist Pingdom. Hier bekommt man nicht nur angegeben wie schnell die eigene Seite ist und wie groß, sondern auch welche Daten geladen werden und wie lange diese geladen werden. So kann man schnell herausfinden welches Bild, welche Datei oder welches Skript ausbremst. Außerdem kann man hier auch sehen in welchen Bereichen man eine Webseite noch optimieren kann.

Hinweis

Man sollte unbedingt darauf achten das man die Webseite vom gleichen Kontinent aus überprüft. Hat man überwiegend Deutsche Kunden und der Server steht auch in Deutschland, so sollte man den Test aus Europa, in diesem Fall aus den Niederlanden ausführen und nicht aus den USA. Einstellen kann man dies in den Settings unter dem URL-Feld.

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