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MacBook Pro – Grafikpower für den dünnen Begleiter

Wer viel Unterwegs ist braucht kein stationären Mac Tower. Dieser ist zwar für high-end Aufgaben wie Bildbearbeitung, Virtuelle Computer, Gaming, oder das Rendern von Filmen sehr Nützlich, ist aber auf der anderen Hand sehr klobig und untransportabel. Also greifen mobile Nutzer dann lieber zum kompakten MacBook Pro. Dieser ist der Allrounder. Das Notebook kann Rendern und ist trotzdem von der Bauweise klein und handlich. Der Haken ist aber, dass man dann auf die Power des stationären Mac’s verzichten muss, da zum Beispiel die Grafikkarte um einiges schlechter ist bei den MacBook Pro’s. Und genau hier kommt dieser Beitrag ins Spiel. Mit aktuellen MacBooks lässt sich über den Thunderbolt 2 Anschluß eine externe Grafikkarte anschließen, welche die Power des Notebooks noch mal um einiges erweitern kann.

Externe Grafikkarte für das MacBook über Thunderbolt

Videoschnitt Profis werden hier einwinken und sagen: „Das gabs mit den Avid-Karten doch schon immer“. Das stimmt! Aber nun ist es auch möglich über den Anschluss eine „normale“ Grafikkarte der nVidia, oder ATI  Reihe an das MacBook anzuschließen.

MSI GUS II - AMD-s-Radeon-Graphics-on-Intel-Thunderbolt-2 Apple Mac

Das ganze funktioniert über einen externen PCI-Express Anschluss, welcher zusätzlich zum Anschluss an die Thunderbolt-Schnittstelle Strom aus der Steckdose benötigt um die Grafikkarte mit genügend „Saft“ zu befüllen. Diese Grafikkarte kann dann entweder nur zum Rendern zum Beispiel verwendet werden, oder auch zum Anzeigen von den Inhalten auf einem weiteren Monitor.

13-inch-MacBook-Pro-Retina-vs.-15-inch-MacBook-Pro-Retina-Late-2013

13-inch-MacBook-Pro-Retina-vs.-15-inch-MacBook-Pro-Retina-Late-2013

Selbstverständlich sollte man bei dieser Möglichkeit den Haken nicht vergessen zu erwähnen, da man ja dann nun zwei Geräte mit sich Tragen muss, zum einen das MacBook selber, was ja schon selber einiges wiegt und die externe Grafikkarte. Kommt nun noch eine externe Festplatte und das Netzteil hinzu wird der gesamte Aufbau schon schwieriger. Lässt man die Grafikkarte aber nur an einem Ort, zum Beispiel im Büro, oder zu Hause, da man dort eher rendert, oder zockt, sorgt man dafür, dass das MacBook Pro in vielen Fällen den iMac oder stationären Mac ersetzen kann und trotzdem seine mobilen Fähigkeiten unterwegs zeigen kann.

Der Preis liegt ca. bei 450,- EUR bei dem Sonnet Modell Echo Express SE II z.B., welches zwei PCI-Express Schnittstellen bietet.

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