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Dragon Naturally Speaking 12 – Die Spracherkennungssoftware im Test

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Wer viel schreiben muss wünscht sich manchmal das man dem Rechner direkt diktieren kann was geschrieben werden soll. Dies soll die neue Version der Software Dragon Naturally Speaking 12 von Nuance noch besser als zuvor schaffen. Ob dies stimmt und wie lange die Eingewöhnungsphase der Dragon Naturally Speaking Software an die eigene Stimme dauert, erfahrt ihr in diesem Bericht.

 

 

 

 

 

Für wen ist die Software Dragon Naturally Speaking geeignet?

Dragon Naturally Speaking ist für Leute geeignet, die zum einen „schnell“ Texte abtippen müssen, aber das Zehn-Fingersystem z.B. nicht beherschen und so immer wieder auf die Tastatur schauen müssen oder sich öffters vertippen. 

Wichtig ist hier, das der gebrauchte Wortschatz nicht zu stark variieren sollte, da sonst das Program immer wieder neu trainiert werden muss.

Die Arbeitsgeschwindigkeit mit der Software

Dem aufmerksamen Leser sind warscheinlich die Gänsefüßchen bei dem Wort „schneller“ aufgefallen. Dies liegt daran, das Dragon Naturally Speaking 12 wenn es eingerichtet ist sehr gut funktioniert, aber für die Einrichtungsphase sehr viel Zeit benötigt bis sich die Software auf die Stimme des Diktierenden einstimmt und auch danach noch Fehler macht, welche nach und nach bei der Arbeit mit der Software korrigiert werden. 

Man sollte sich zumindest für die Voreinrichtung der Software mindestens ein und halb Stunden zurechtlegen, um danach richtig mit der Software arbeiten zu können.
Nach der Einrichtung aber läuft Dragon Naturally Speaking 12, ausser bei wenigen ausnahmen, sehr gut.

Weitere Features und Zusatzfunktionen

Die Features und Funktionen sind bei Naturally Speaking 12 von Version zu Version unterschiedlich.

So gibt es bei der Premium Version die Möglichkeit aufnahmen von Unterwegs zu importieren und nachträglich aus der Sounddatei den Text abtippen zu lassen. Dies kann das Transkribieren von Gesprächen um einiges vereinfachen.

Dragon_Naturally_Speaking_12

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Abb.1 – Naturally Speaking 12

In manchen Versionen von Naturally Speaking 12 legt Nuance dem Nutzer noch ein einfaches Headset bei, so kann man sofort nach anschließen des Headsets und installieren des Programs loslegen.

Headset_Naturally_Speaking

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Abb.2 – Das Headset

Das Headset war in unserem Test gut bis sehr gut in der Nutzung zur Spracherkennung. Nur die Verarbeitung gefiel uns nicht so recht und hatte ein nicht so angenehmes Tragegefühl bei längeren Diktier-Sessions.

In allen Versionen aber ist es neben der Diktierfunktion möglich den PC über die Stimme durch spezielle Befehle zu steuern. Dies funktionierte in unserem Test auch sehr gut, und ging nach Eingewöhnung in die ungewöhnliche Steuerung des PC’s über die Stimme gut. So können Programme, Email’s und weitere Funktionen ohne einen Mausklick direkt vom Desktop gestartet werden.

Dragon Naturally Speaking gibt es in der Version Home für 79,20 €, Premium für 119,20 € und als Premium Mobile für 249,- EUR, wo ein „Phillips Digital Voice Tracer Recorder“ Diktiergerät beiliegt ist, womit man aufgenommene Texte nachträglich zu Hause mit Naturally Speaking zu geschriebenem Text umwandeln kann.

Fazit:

Nach einigen Tagen Test der Software kommen wir zur Erkentniss, dass neben der interessanten Steuerung des PC’s und der extrem schnellen Verarbeitung der Stimme in geschriebenen Text noch immer ein paar Korekturen nachträglich erforderlich sind. Diese sind im Vergleich zum Vorgänger zwar um einiges geringer und die Trefferquote der Worte ist sehr hoch, aber dann stört es um so mehr, wenn einige Worte trotzdem korrigiert werden müssen.

Hier ein paar Tipps, die uns beim Nutzen der Software aufgefallen sind und die zur Optimierung der Erkennungsquote behilflich sein können:

– Das Program sollte gut trainiert werden und das von Anfang an. Das kostet ein wenig Zeit, sorgt aber dafür, das man weniger Frust bei der Erkennung der eigenen Sprache hat.

– Mikrofon aus, wenn es nicht gebraucht wird – Wer gerade nicht diktiert sollte das Mikrofon lieber ausschalten. Sonst macht die Software was sie will.

– Beim einstellen der Lautstärke im Audioassistenten sollte man die Lautstärke eher leise einstellen und nicht extrem deutlich sprechen.

– Bei längeren Diktier-Sessions sollte man das Program ab und an mal schließen, denn dann wird die Sprachdatei mit den Verbesserungen aus dem Diktat neu geladen und die Erkennung so im nächsten Teil schon verbessert.

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